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1985 |
Per Eilbeschluss wird die Gründung der Gemeinnützigen Jugendwerkstatt Hilden GmbH vom Rat der Stadt Hilden am 27.11.1985 genehmigt. |
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1986 |
Arbeitsaufnahme der GJwH GmbH am 01.02.1986, mit zunächst 8 hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen. Herr Beigeordneter Wilfried Kruse wird zum Geschäftsführer bestellt, Herr Andreas Gorgon ist Betriebsleiter. 1. Sitzung der Gesellschafterversammlung am 07.01.1986; 1. Sitzung des Verwaltungsrates am 16.01.1986. Projekte: Außerbetriebliche Ausbildungslehrgänge im Bereich Metall (18 Plätze) und im Bereich Verkauf (15 Plätze). Die Stadt Haan beteiligt sich anteilig an den nichtrefinanzierten Kosten. Im Dezember dieses Jahres erklärt der Verwaltungsrat seine Zustimmung für die Durchführung der zusätzlichen Maßnahme „Ua - Umweltschutz aktiv“. |
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1987 |
Projekte: Außerbetriebliche Ausbildungslehrgänge im Bereich Metall (18 Plätze) und im kaufm. Bereich Büro/ Verkauf (42 Plätze), zusätzlich ab September wird im Hause der Richratherstr. 255 das Projekt Ua (20 Plätze) durchgeführt. |
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1988 |
Herr Andreas Gorgon wird zum 2. Geschäftsführer bestellt. |
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1989 |
Projekte: Außerbetriebliche Ausbildungslehrgänge im Bereich Metall (14Plätze) und im kaufm. Bereich Büro/ Verkauf (24 Plätze), Ua (20 Plätze). |
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1990 |
Der Verwaltungsrat beauftragt die Geschäftsführung zukünftige Aufgabenfelder für die GJwH zu erarbeiten. Der Rat der Stadt Hilden beschließt im August, die GJwH über das Jahr 1991 hinaus dauerhaft fortzuführen. Es wird eindeutig der weitere Bedarf der Arbeit, insbesondere mit erweiterter Aufgabenstellung festgestellt. Die GJwH beantragt die Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe. Projekte: BaE (außerbetriebliche Ausbildung), Ua (Umweltschutz aktiv), ab August abH (ausbildungsbegleitende Hilfen) und Q (Wiedereingliederungslehrgänge für Langzeitarbeitslose, sog. Anpassungsmaßnahmen). |
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1991 |
Die GJwH führt ein neuerliches Projekt durch: bW&A (Betreutes Wohnen und Arbeiten). Projekte der GJwH: BaE (24 Plätze), abH (36 Plätze), bW&A (5 TN), Q (ca. 45 TN). |
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1992 |
Herr Beigeordneter Wilfried Kruse scheidet aus der Geschäftsführung aus. Zusätzlich zum Betreuten Wohnen wird das Projekt WEB (Einzelbetreutes Wohnen) in den Aufgabenbereich der GJwH übernommen. |
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1993 |
Herr Beigeordneter Reinhard Gatzke wird zum 1. Geschäftsführer bestellt. Herr Reinhard Simon wird Assistent der Geschäftsführung. |
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1994 |
Als Ergänzung zum Projekt bW&A wird das Projekt WOG (Wohnorientierungsgruppe) eingerichtet. Die GJwH wird Mitglied im KAV und der RZVK. |
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1995 |
Erstmals werden sog. Produktbeschreibungen erstellt. Sie sollen der nachhaltigen Nachvollziehbarkeit und Qualitätssicherung der Arbeit der GJwH dienen. Der Kreis ME plant die Errichtung einer Beschäftigungsgesellschaft. Es wird über die Chance der GJwH bei einer eventuellen Integration nachgedacht. Im Auftrag der Geschäftsführung erstellt die Fa. Kavermann Producing ein „Aktionsprogramm“ für die GJwH GmbH. Im Rahmen des Auftrages wird ein neues Logo erstellt. |
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1996 |
Die Projekte der GJwH werden ergänzt durch die SH (Beschäftigung für Sozialhilfeempfänger) und die LZA (Langzeitarbeitslosenberatungsstelle). Der Mietvertrag des Gebäudes Otto-Hahn-Str. wird um 5 Jahre verlängert. Herr Peter Gasta wird Assistent der Geschäftsführung. Die Übergabe der bW&A und der WOG an das Dorotheenheim wird vorbereitet. Die Q Maßnahmen werden nicht neu aufgelegt. |
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1997 |
Am 01. Februar übernimmt das Dorotheenheim die Projekte bW&A und WOG. Das SGB III tritt in Kraft, was eine sehr große Auswirkung auf die Maßnahmen der Berufsberatung haben wird. Die „fetten Jahre“ sind vorbei, die Maßnamen der Berufsberatung unterliegen ab diesem Jahr sehr restriktiven Rahmenbedingungen, bzw. Refinanzierungen. Herr Gasta verstirbt zu Beginn des Jahres, die Stelle des Assistenten wird nicht neu besetzt. Herr Gorgon scheidet aus der Jugendwerkstatt aus. Herr Olaf Schüren wird zum zweiten Geschäftsführer bestellt. Die Arbeit der Geschäftsführung und der Administration wird komplett neu strukturiert und optimiert. Das Projekt AQUA startet im September. Die SIB (Schulbegleitende integrative Berufsvorbereitung) startet ebenfalls im September. Ua wird erstmals, gem. SGB III, verschmolzen mit einem BBE (klassische Berufsvorbereitung), was das Beantragungsverfahren erheblich kompliziert. Die abH werden als erstes Projekt überhaupt im Arbeitsamtsbezirk Düsseldorf ausgeschrieben. |
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1998 |
Um eine weitere Deckung des Wirtschaftsplanes zu erreichen werden sog. Module initiiert, 1. SUS (Trainingsseminar für Sozialhilfeempfänger), 2. sbAt (soz.päd. betreutes Arbeitstraining). Die Öffentlichkeitsarbeit gilt als zentraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes der Einrichtung. Wirtschaftsplan und betriebswirtschaftliche Auswertung werden aufeinander abgestimmt, Transparenz und Controlling werden kultiviert und weiter entwickelt. |
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1999 |
Die GJwH ist im WEB und hat nun ihre eigene Homepage. Ab September werden 12 Ausbildungsplätze im Bereich Lager dezentral angeboten. Im Rahmen des Sonderprogramms der Bundesregierung wird ein zusätzlicher Ausbildungsplatz eingerichtet. Herr Beigeordneter R. Gatzke scheidet als Geschäftsführer aus. Herr Olaf Schüren wird zum alleinigen Geschäftsführer bestellt. |
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2000 |
Das Projekt AQUA läuft im August aus und wird nicht neu aufgelegt. Auch von Maßnahmen im Rahmen des Sonderprogramms nimmt die GJwH Abstand. Das Möbellager wird neu konzipiert und ab September im Rahmen des Sozialen Service Centers angeboten. Die Jugendwerkstatt übernimmt die Patenschaft für eine Klasse der Walter Wiederholt Grundschule. |
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2001 |
Der Mietvertrag des Gebäudes Otto-Hahn-Str. wird um weitere 5 Jahre verlängert. Die Geschäftsführung wird vom Aufsichtsrat beauftragt sich intensiv um Informationen bezüglich neuer Räumlichkeiten zu kümmern. Die SIB läuft im August aus und wird von der Berufsberatung nicht weiter finanziert. BaE Metall wird nach „härteren Kriterien“ ausgeschrieben – wir können die Ausschreibung gewinnen. |
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2002 |
Nachdem wir die Kompetenz erworben haben, den Gabestaplerführerschein zu vermitteln, bekommen wir von der Fa. Henkel KG a. A. einen Gabelstapler spendiert! |
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2003 |
Die GJwH betreibt mit den Düsseldorfer Trägern GQH, der Jugendberufshilfe und der Tertia, die Ausbildungsvermittlungsagentur AVA. Es ist die erste „Bietergemeinschaft, die die GJwH eingeht. Das Projekt Ua wird, aufgrund der Änderungen der Richtlinien für ABM aufgegeben. Ein neues Projekt, das AQJ (Arbeit und Qualifizierung) startet im September. Zudem wird ein dreimonatiges Bewerbungs- und Trainingsseminar angeboten. |
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2004 |
Nach einem Jahr sehr erfolgreicher Arbeit im Rahmen des Projektes AQJ, verlieren wir diese Maßnahme bei der Ausschreibung an einen billigeren Träger. Das Haus Richrather Str. 244 ist somit nicht mehr haltbar, wir geben die Dependance auf. |
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2005 |
Die GJwH unternimmt einen zweiten Anlauf im Bereich „Schule-Beruf“. Der Stadtrat beschließt, die Finanzierung des Projektes „SAB-Schule, Ausbildung, Beruf“. Auch die, in den Medien gescholtenen „1-Euro-Jobs“, die AGH´s, führt die GJwH nun durch. Wir nennen unser neues Kind „für aktiv“. Der Stadtrat beschließt im Herbst den Ankauf und Umbau der „Waschkaue“, als neues Domizil der GJwH. Zum Ende des Jahres läuft die Beratungsstelle für Arbeitslose aus und wird von uns nicht neu aufgelegt. Die GJwH führt für das Land NRW den „Kompetenzcheck NRW“ mit Hauptschüler/-innen durch. |
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2006 |
Das Projekt SAB wird nun vollständig über Drittmittel finanziert und nicht mehr von der Stadt Hilden. Es hagelt Ausschreibungen in den Bereichen BaE-Metall, Bae-Lager und abH. Wir können bei allen Ausschreibungen bestehen. abH wird auf 72 Teilnehmer/-innenplätze erweitert, der Bereich Metall um 6 Plätze und der Lagerbereich um 12 Plätze. In Kooperation mit der Altenheimgesellschaft Erikaweg und der GGA Langenfeld bewerben wir uns auf eine Stabilisierungsmaßnahme für ALG 2 Empfänger/-innen und gewinnen diese Maßnahme. Die GJwH übernimmt den Bereich Kaufleute. Die GJwH verlässt nach 20 Jahren die Otto-Hahn-Str. und zieht im Sommer in die umgebaute Waschkaue an der Johann-Vaillant-Str. 8 um. |
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2007 |
Ausschreibungen werden zur Routine. In diesem Jahr wurde unsere Metallausbildung "ausgeschrieben". Wiederum hatten wir Glück (oder Können!) und gewannen die Ausschreibung. Das Land NRW möchte nun doch keine Kompetenzchecks mehr finanzieren (?!). Die Finanzierung der SAB über den 31.12.2007 hinaus ist ungewiss. Fest steht, dass das Land hier nicht mehr finanzieren wird. Unser Soziales-Service-Center besteht über den 31.12. hinaus und darf erneut ein Jahr lang zeigen, was in ihm steckt. |
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2008 |
Die SAB wird nun - vorerst - in ausschließlicher Kooperation mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Düsseldorf fortgeführt. Ab März läuft "für aktiv" weiter und geht somit in sein viertes Jahr. Außerdem folgen Ausschreibungen in den Bereichen abH, BaE-Metall und BaE-Lager. Die Ausschreibungen konnten wir alle gewinnen. Innerhäusig gibt es allerdings einige personelle Umstrukturierungen. Leider ist es uns nicht möglich unser Kooperationsprojekt "STABI" fortzuführen, da die ARGE offensichtlich beschlossen hat, solch eine Förderung zukünftig über Bildungsgutscheine anzubieten. |
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2009 |
AbH wird nach einem Jahr erneut ausgeschrieben - wir können abH weiterführen. Ab Sommer gibt es tiefe finanzielle Einschnitte im Bereich AGH. Nach internen Umstrukturierungen ist uns möglich, die Maßanhmen "für aktiv" und "SH-Service" auch unter den erschwerten Bedingungen fortzuführen. SAB geht ins fünfte Jahr. Frau Sabine Kittel wird im Dezember zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. |
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2010 |
In das Jahr 2010 starten wir mit "abgespeckten" Maßnahmen im Bereich SGB II. Zudem wird bei einer Ausschreibung erneut das Platzkontingent für unsere Metallausbildung reduziert. Ab September starten wir in eine neue Phase der Metallausbildung. |